Gerald Rausch aus Sangerhausen ist ein Mann, der sich nicht unterkriegen lässt. Schon zum zweiten Mal ist der 62-Jährige in der reha FLEX Rehabilitationsklinik Sangerhausen. Nach einer erfolgreichen ersten Hüftoperation auf der linken Seite steht nun die rechte Hüfte an. Mit einer Beinprothese auf der linken Seite, großer Wanderlust und einem E-Bike blickt er optimistisch in die Zukunft – und vertraut auf die bewährte Betreuung direkt vor der Haustür.
Ursprünglich hat Gerald Rausch den Beruf des Industrie-Sattlers erlernt. Nach Zwischenstationen im Minol-Tanklager und im Fensterbau arbeitet er seit 2002 als Reha-Techniker in einem Sanitätshaus in Sangerhausen. Diese berufliche Nähe zur Rehabilitationstechnik macht ihn zu einem besonders interessanten Patienten. In seiner Freizeit geht es vor allem um Bewegung: Er wandert leidenschaftlich gerne, teilweise Strecken bis zu 25 Kilometern, und ist viel mit dem Fahrrad unterwegs – heute komfortabel mit einem E-Bike. Seine Beinprothese stellt für ihn dabei kein Hindernis dar. Bewegung bedeutet für ihn Lebensqualität.
ARTHROSE, FEHLSTELLUNG UND ZWEI HÜFT-OPS
Die Ursache für die Hüftprobleme lag in einer Arthrose, welche die Gelenke ohnehin stark belastete. Durch die Amputation des linken Beins und die daraus resultierende Beinprothese entstand eine Fehlstellung, die zu einer weiteren Belastung der Hüften führte. Beide Endoprothesen wurden in der Helios-Klinik in Sangerhausen implantiert – die linke vor einigen Jahren, die rechte kürzlich. Da Gerald Rausch in Sangerhausen wohnt, sind alle Wege kurz und unkompliziert.
Bei seinem ersten Aufenthalt in der reha FLEX war Gerald Rausch sehr zufrieden. Das linke künstliche Hüftgelenk ist hervorragend verheilt – er spürt es heute gar nicht mehr. In der Zwischenzeit hat er auch das Nachsorgeprogramm T-Rena (Trainingstherapeutische Reha-Nachsorge) bei reha FLEX genutzt. Dieses gerätegestützte Trainingsangebot in der Gruppe ist berufsbegleitend und half ihm, seine körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten und weiter zu steigern. Die positiven Erfahrungen aus der ersten Reha geben ihm nun Sicherheit. Gerald Rausch ist am ersten Tag seines aktuellen Aufenthalts in der Einrichtung. Er geht fest davon aus, dass auch die rechte Hüfte durch das gute, zielgerichtete Training sehr gut verheilen wird. Er weiß: Nach einer Hüft-OP kann man in der Regel schon nach wenigen Tagen wieder gehen. Doch entscheidend für ein langfristig gutes Ergebnis ist eine professionelle und konsequente Rehabilitation mit gezieltem Training. Genau diese Qualität hat er beim ersten Mal erlebt und erwartet sie auch jetzt.
KURZE WEGE UND NACHHALTIGE MOBILITÄT
Dass Operation und Rehabilitation in Sangerhausen stattfinden, ist für Gerald Rausch ein großer Vorteil. Mit seiner Erfahrung als Reha-Techniker und den guten Erinnerungen an den ersten Aufenthalt fühlt er sich bestens aufgehoben. Gerald Rausch ist ein inspirierendes Beispiel dafür, dass künstliche Hüftgelenke und eine Beinprothese kein Grund sein müssen, auf ein aktives Leben zu verzichten. Mit der Unterstützung der reha FLEX behält er seine Mobilität und kann weiterhin seine Leidenschaft fürs Wandern und Radfahren ausleben – für viele weitere Kilometer voller Lebensfreude.
Text & Foto: © Stefan Hoffmann, eckpunkt – Die Medienagentur GmbH
