reha FLEX Rehabilitationsklinik Sangerhausen

03464-2767790

Öffnungszeiten:
Mo. – Do.7:30 – 18:00 Uhr
Fr.7:30 – 17:00 Uhr

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Ablauf Ihrer Reha

Am ersten Tag erhalten Sie als Reha-Patient alle wichtigen Informationen für Ihren dreiwöchigen Reha-Aufenthalt. Dazu werden die durch Sie selbst auszufüllenden Unterlagen mit persönlichen Angaben sowie Daten und Fakten zur Krankengeschichte inklusive aller medizinischen Befunde gemeinsam mit dem Arzt besprochen. Die Formulare sowie weitere Fragebögen dazu werden Ihnen vor Beginn der Reha mit einem Rückumschlag durch uns zugesendet.

Die ärztliche Eingangsuntersuchung findet in der Regel am ersten Tag statt. Dabei werden neben der klinischen Untersuchung die Ziele der medizinischen Rehabilitation ­gemeinsam mit dem Arzt vereinbart und die therapeutischen Maßnahmen in einem Therapieplan festgelegt. Er beinhaltet die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten verschiedenen Behandlungsmaßnahmen. Diese werden dann fortlaufend auf dem Leistungsnachweis dokumentiert.

Schon am ersten Rehabilitationstag fällt also der Startschuss des umfangreichen Therapie­programms und Sie lernen auch bereits die ersten The­­ra­peuten kennen.
Um sich von ­Be­ginn an in unserer Reha-Einrichtung wohl zu fühlen und zurechtzufinden, stellen Ihnen die Mitarbeiter des Patientenservices unser Haus auf der Saline-Halbinsel vor. Außerdem erhalten Sie alle wichtigen Infor­mationen zum organisatorischen Ablauf. In einem speziellen Seminar erfahren Sie Details zur Zuzahlung, Fahrtkostener­stattung und zu weiteren sozialrechtlichen Belangen.

Therapieprogramm

Während Ihrer medizinischen Rehabilitation ­werden verschiedene,  auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Behandlungsmaßnahmen, durchgeführt.
Informieren Sie sich hier über die einzelnen möglichen Bestandteile des Therapieprogramms:

Mobilisierung und Kräftigung Ihres Körpers durch Bewegungstherapie

In der Krankengymnastik arbeiten wir daran, durch eine schonende, aber gezielte Therapie körperliche Einschränkungen und Funktions­störungen zu beheben oder diesen entgegen­zuwirken. Für die Mobilisierung und Kräftigung Ihres Körpers stehen verschiedene Therapie­arten zur Verfügung. Die Bandbreite reicht vom Einsatz von Bewegungsschienen, Muskeldehntechniken, gymnastischen Übungen mit und ohne Gerät, manueller Therapie, Behandlungen im Schlingentisch, Krankengymnastik im Wasser bis hin zu Behandlungsformen auf neurophysiologischen Grundlagen (PNF und Bobath).
Die reha FLEX-Therapeuten favorisieren Thera­pieformen, welche Bewegungsabläufe physio­logisch anbahnen, ganze Muskelketten und mehrere Gelenke beanspruchen. Die Ausführung erfolgt weniger achsengerecht, sondern dreidimensional. Bei der Übungsbehandlung im Wasser werden physikalische Faktoren wie Auftriebskraft, hydrostatischer Druck und Reibungswiderstand genutzt.

Wasser und Strom sowie Wärme und Kälte wirken für die Muskeln kräftigend und schmerzlindernd zugleich

Vor allem Strom und Wasser spielen in der Physikalischen Therapie die Hauptrolle. Erreicht werden soll die Verbesserung der Durchblutung und die Linderung von Schmerzen. Die Physikalische Therapie soll ebenso entzündungshemmend wirken sowie auch zur Entspannung beitragen.

Einerseits unterstützt Strom die Kräftigung der Muskulatur, auf der anderen Seite wird er an den Nervenenden zur Beruhigung und Schmerzlinderung eingesetzt. Entscheidend sind Stromart und -dosierung.

In der großzügigen Abteilung bietet Ihnen reha FLEX eine ganze Palette von Therapiemöglichkeiten, die je nach Notwendigkeit zur Anwendung kommt.

Dazu zählen vorrangig:

manuelle Lymphdrainage
verschiedene Massagetechniken
Fußreflexzonentherapie
Elektrotherapie wie Nieder-, Mittelfrequenz- und Hochvolttherapie
Ultraschall
Zwei- und Vierzellenbäder
Stanger-Bad
Unterwasserdruckstrahlmassage
Medizinische Bäder
Rotlicht­therapie
Fangopackungen, Heiße Rolle
Kältetherapie
  MedyJet

Bewegungsabläufe werden neu geübt, gestörte Funktionen wieder aufgebaut

Die Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkungen bedroht sind. Ziel der Ergotherapie ist, den Patienten durch Wiederherstellung, Entwicklung, Verbesserung oder Erhaltung von motorischen, nervalen, psychischen und kognitiven Funktionen und Fähigkeiten zur bestmöglichen Eigenständigkeit und Unabhängigkeit in Beruf, sozialem Umfeld, Schule und Alltag zu verhelfen.

Bestandteile der Ergotherapie sind das motorisch-funktionelle Training, das sensomotorische Training, das psychisch-funktionelle Training, das Alltagstraining, das Hirnleistungstraining, das Sensibilitätstraining und das Arbeitsplatztraining.

Arbeitsprozesse werden trainiert

Die arbeitsplatzbezogene Therapie und das PC-Arbeitsplatztraining gehören zur medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation
(MBOR) in der Rehabilitationsklinik.
Über die ärztliche Aufnahmeuntersuchung und spezielle Auswahlkriterien werden die Patienten differenziert der Arbeitsplatzbezogenen Therapie (ABT) zugewiesen.
Das PC-Arbeitsplatztraining vermittelt Informationen zur ergonomischen Einrichtung eines Computer-Arbeitsplatzes bzw. zur adäquaten Bewältigung des Büroalltages. Die Patienten können vielfältige, ergonomisch sinnvolle Materialien wie verschiedene Stühle, Tastaturen, Handauflagen ausprobieren.

Dem verantwortlichen interdisziplinären Therapeutenteam stehen Materialien und Hilfsmittel zur Verfügung, mit denen eine Vielzahl von Arbeitsvorgängen trainiert werden kann. Bei der Arbeitsplatzbezogenen Therapie können Patienten, die in handwerklichen Berufen arbeiten (z. B. Fliesenleger, Installateure und Elektriker), aber auch Verkäuferinnen oder Beschäftigte aus medizinischen Berufen herausfinden, wo Sie in Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit stehen. Basis des ABT-Trainings sind ausgewählte Teile eines Fragebogens zur Selbsteinschätzung (gemäß EFL).

Kräftigung der Muskulatur und Stabilisierung des Körpers

In der Sporttherapie haben die Stabilisierung der Körperstrukturen und die Kräftigung der Muskulatur oberste Priorität. Die Verbesserung der Dehnfähigkeit steht ebenfalls im Fokus der Behandlung. Zum ganzheitlichen Training gehören das dynamische und statische Muskeltraining sowie das Training an den Sequenzgeräten. Das Herz-Kreislauftraining verbessert die Ausdauer und beugt typischen Zivilisations-/Wohlstandskrankheiten (u. a. Bluthochdruck, Übergewicht, Ess-Störungen …) vor. Dazu können die Patienten in der Sporttherapie u. a. Fahrrad- und Oberkörperergometer, Laufbänder sowie Crosstrainer nutzen. Viel Wert wird auf das so genannte propriozeptive Training (lat. für Eigenempfindung des Körpers) gelegt. Das Koordinationstraining und die Schulung desGleichgewichts dienen u. a. zur Sturzprophylaxe. Eine Kletterwand, verschiedene Kleingeräte (z. B. Minitrampolin, Weichbodenmatte, Seilzüge) und diverse Kippbretter erhöhen die Trainingseffektivität. Ein weiterer Bestandteil ist das isokinetische Training. Dabei muss bei gleichbleibenden Geschwindigkeiten in jedem Gelenkwinkel eine gleichbleibende Kraft übertragen werden. Die Grenzen der eigenen Belastbarkeit werden aufgezeigt und ein ökonomisches Bewegungsverhalten vermittelt. Nordic Walking und Aquajogging runden das Angebot der Sporttherapie ab.

Zum Anliegen der Sporttherapeuten gehört es ebenso, die Patienten zu einer gesunden, sportlichen Lebensweise zu motivieren. Die Kombination aus sportlicher Aktivität und ausgewogener Ernährung ist der Schlüssel zu Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Durch eine bewusste Umstellung der Lebensgewohnheiten im Alltag sollen die Therapieerfolge gehalten und weiteren Beschwerden vorgebeugt werden.

Die ganzheitliche Betreuung der Patienten in der Saline Rehabilitationsklinik schließt die psychologische Betreuung ein. Mit Einzelgesprächen und Gruppenarbeit unterstützen wir Sie bei der individuellen Krankheitsbewältigung.

Sie können bei uns verschiedene Entspannungstechniken kennenlernen (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation und Körperwahrnehmung). In der Gruppenarbeit werden Sie je nach Themengebiet theoretisch geschult, führen praxisnahe Übungen durch und können sich mit anderen Patienten gezielt austauschen. Bei individuellen psychosozialen Belastungen (zum Beispiel familiäre Konflikte, Mobbing am Arbeitsplatz oder Verlust einer nahestehenden Person) oder spezifischen Beratungsthemen (beispielsweise Informationen zur Raucherentwöhnung) bieten wir Ihnen in der Saline Rehabilitationsklinik auch psychologische Einzelgespräche an. In thematischen Seminaren erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen eine persönliche Strategie zur Stress- und Schmerzverarbeitung sowie zum gesunden Schlaf.

Ein weiterer Bereich unserer Arbeit ist die psychologische Diagnostik. Der Einsatz verschiedener Instrumente hilft uns, notwendige Informationen zu gewinnen und den individuellen Behandlungsbedarf besser einzuschätzen.

Sozialberatung für die Zeit nach Abschluss der ambulanten Rehabilitation

Die Sozialberatung während der ambulanten Rehabilitation ist wichtig. Dabei erfahren Sie Hintergründe zu den umfangreichen Leistungen der Kostenträger, zu anderen rechtlichen, versicherungstechnischen oder sozialrechtlichen Fragen. Natürlich stehen wir Ihnen auch in Einzelgesprächen Rede und Antwort, wollen Ihnen helfen beim beruflichen Wiedereinstieg, der Rückkehr ins private Umfeld. Wir unterstützen Sie bei Problemen der Arbeitsplatzanpassung, der Koordination der beruflichen Wiedereingliederung und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Wenn Sie es wünschen, beraten wir Sie ebenso zu ­ganz persönlichen Dingen. Wo und wie ­beantrage ich einen Behindertenausweis? ­Wie werde ich zuzahlungsbefreit? Wir bemühen uns in Ihrem Interesse um Antworten und wollen, dass Sie frühzeitig erfahren, welchen Weg Sie nach der Zeit ­der Rehabilitation einschlagen können. Das gibt Sicherheit.
Außerdem sind wir Ihnen behilflich bei der Vermittlung von Selbsthilfegruppen und psychosozialen Beratungsdiensten.
Selbstverständlich können Sie zur Sozialberatung auch Ihre Angehörigen mitbringen.

Abnehmen ohne strikte Diät – das ist das Motto in den Ernährungskursen

Falsches Essverhalten und wenig Bewegung sind nicht nur Gründe für Übergewicht, sondern können auch mitentscheidend für Erkrankungen sein. Übergewicht belastet den Halteapparat. Deshalb gehört bei reha FLEX die Ernährungsberatung zur Therapie. Neue gesunde Rezepte, welche die Patienten in der Lehrküche selbst ausprobieren, können Sie daheim gleich nachkochen. In Einzelgesprächen und Seminaren vermitteln wir Kenntnisse, wie die Ernährung beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen oder Diabetes umgestellt werden kann.
Abnehmen ohne strikte Diät – das ist das Motto in den Ernährungskursen.
Denn: Selbst wenn bei einer Diät in kurzer Zeit einige Kilos purzeln, reagiert der Körper danach auf das plötzliche Überangebot, speichert die Energie und füllt das Fett­depot auf. Der so genannte Jo-Jo-Effekt stellt sich ein, viele haben Monate nach einer Diät mehr Gewicht als zuvor. Stattdessen werden in den Kursen Erkenntnisse über die Inhaltsstoffe der Lebensmittel aufgezeigt, die Umstellung des Essverhaltens auf eine ausgewogene 
Ernährung forciert sowie auf den Zusammenhang von Bewegung, Sport und Ernährung verwiesen.

Der letzte Tag

Abschied von der Rehabilita­tionsklinik

Ihre ambulante Rehabilitation ist erfolg­reich in unserer Rehabilitationsklinik ab­solviert. Wir sind uns sicher, dass Sie uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen – lachend, weil Sie viele ge­­sundheitliche Fortschritte gemacht, wei­nend, weil die Therapien Spaß bereitet haben und die Reha-Klinik mit allen Mitarbeitern Ihnen ans Herz gewachsen ist.
Zu Ihrer ärztlichen Abschlussuntersuchung können Sie nochmals Fragen stellen und es erfolgt eine zusammenfassende ärztliche Beratung für die Zeit nach der Rehabilitation.
Der Patientenservice erstattet Ihnen gemäß der aktuellen Rechtslage Ihre Fahrtkosten, mittels eines Fragebogens bitten wir Sie, die Qualität der Therapien bei uns zu bewerten.
Gleichfalls erhalten Sie Tipps zur weiteren Nachsorge.