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Wer sicher auf den Beinen ist, fällt auch im Winter nicht so schnell hin

Der Winter zeigt sich mit Schnee und Glätte. Für manche ältere Menschen ist das ein Greuel. Aber deswegen zu Hause bleiben ist auch keine Lösung. Entwickeln Sie Ihre eigenen Verhaltens-strategien. So können Sie sich auf den Spaziergang oder den Weg zum Einkauf vorbereiten.
Aus Angst, auf Glatteis auszurutschen und zu stürzen, bleiben viele ältere Menschen zu Hause. Aber Bewegung an der frischen Luft ist gesund. Deshalb: Der beste Schutz vor Stürzen ist das Training. „Also machen Sie zu Hause Koordinationsübungen, stellen Sie sich zum Beispiel auf ein Bein“, sagt Lutz Hartig, Ärztlicher Leiter von reha FLEX. Gleichgewichtsübungen sind wichtig. Suchen Sie sich eine Linie auf dem Boden und kleben Sie diese mit Kreppband auf. Laufen Sie auf der Linie auf und ab. Durch diese einfache Übung entwickeln Sie schnell ein besseres Gefühl für den Körper. Gestalten Sie Ihre gymnastischen Übungen möglichst abwechslungsreich. Haben Sie zum Beispiel einen langen Flur, räumen Sie diesen frei – gehen Sie ihn dann zügig rückwärts.

MUSKULATUR IN BEWEGUNG HALTEN
Die Hauptursache für Stürze ist zweifelsfrei die Schwäche der betroffenen Muskulatur. Entsprechend sollten Senioren zuerst an diesem Punkt ansetzen um Stürze aktiv zu verhindern. Regelmäßige Übungen, die Kraft und Gleichgewichtssinn schulen, sind eine der besten Absicherungen gegen die Sturzgefahr. Dabei müssen keine Weltrekorde aufgestellt werden, vielmehr ist es Ziel, die Mus-kulatur in Bewegung zu halten und der Degeneration (Rückentwicklung) entgegen zu wirken. Generell ist jede Art von Aktivität und Bewegung sinnvoll, auch wenn es sich dabei nicht um ein spezielles Training handelt. So kann man Kraftübungen durchführen, zum Beispiel wiederholt gegen eine Wand drücken. Wer sicher auf den Beinen ist, fällt nicht so schnell hin.
Wichtig ist außerdem, Schuhe mit Profil zu tragen, so hat man bessere Bodenhaftung. Und natürlich sollte man die entsprechend warme Kleidung tragen, bevor es ins Freie geht. Wer einen Rollator hat, muss Bremsen und Profil prüfen, eine Gehhilfe kann im Winter mit Spikes aufgerüstet werden.
Ist die Sturzangst erst einmal da, versuchen ältere Menschen meistens, alle Aktivitäten zu vermeiden, bei denen sie zu fallen fürchten. Sie entwickeln eine Vermeidungsstrategie. Genau damit setzten sie jedoch einen physischen wie psychischen Teufelskreis in Gang. Ihre ohnehin eingeschränkte Mobilität nimmt weiter ab, die körperlichen Kräfte lassen noch mehr nach, die Sturzangst verstärkt sich, damit wiederum steigt das Sturzrisiko. Um sich nicht zu isolieren, ist das Training von Kraft, Balance und Koordination lebenswichtig.